Mit Heinrich Böll durch die Südstadt

distriktneun und wehrtheater

Theatrale Stadtteilerkundung:
böllen – irgendwas mit Büchern

Premiere: 11. Juli 2018, 20:30 Uhr

Nach der erfolgreichen Produktion „Caput VIII – Heine in Müllem“, die 2017 mit dem Kurt-Hackenberg-Preis für politisches Theater ausgezeichnet wurde, hat sich das Team um Andrea Bleikamp (Regie/Wehrtheater), Thomas Krutmann (Schauspiel/Raketenklub)) und Marco Hasenkopf (Text, Produktion/distrikneun) erneut für eine Theaterproduktion zusammengeschlossen.

Aus einer Mixtur aus Literatur, Theater & Stadtgeschichte mit Musik und Illustrationen entsteht eine Hommage an einen großen Kölner Schriftsteller und sein oftmals zwiespältiges Verhältnis zu seiner Heimatstadt.

Nach Jahren im Krieg kehrt der junge Heinrich Böll in seine zerstörte Heimatstadt zurück. Über den Eindruck der zerstörten Südstadt erwächst aus dem Heimkehrer der junge Schriftsteller, der hinschaut in einer Zeit, in der das Land lieber wegschaut.  Und der sich für menschliche Ideale einsetzt, die gerade auch heute wieder von besonderer politischer Brisanz sind.

Auch Annemarie Böll (Frederike Bohr) erzählt ihre Sicht der Dinge. Annemarie und Heinrich Böll heiraten, wie viele andere, während des Krieges, 1942. Sie sorgt für das Überleben der Familie in den ersten Nachkriegsjahren.

Premiere: 11. Juli 2018, 20:30 Uhr

Weiter Aufführungen
12./13./14. Juli 2018, 20:30 Uhr (ausgebucht)

Termine September
7./8. Sept. 2018, 19.30 Uhr,
14./15. Sept. 2018, 19:30 Uhr
27./28. Sept. 2018, 19:00 Uhr

Theaternacht: 2. Okt. 2018

Eintritt: 17 €/ermäßigt 12€

Treffpunkt/Abendkasse: Eierplätzchen, Teutoburgerstraße

Kartenreservierung unter: wordswelcome@koeln.de

Wetterbedingte Änderungen und Ähnliches werden tagesaktuell auf der Homepage bekanntgegeben: www.distriktneun.wordpress.com

Text/Konzeption: Marco Hasenkopf // Konzept: bleikamp/hasenkopf // Regie: Andrea Bleikamp // Schauspiel: Thomas Krutmann, Frederike Bohr // Projektionen/Bühne: Kerstin Unger // Musik: Seb Hinkel, Doro Bohr // Grafik: Daniela Löbbert // Technik: Jan Widmer // Organisation/Dramaturgie: Eva-Maria Marx // Öffentlichkeitsarbeit: mechtild tellmann kulturmanagement // Produktion: distriktneun/wehrtheater

Koproduktion: RAKETENKLUB Schauspielclub

Gefördert und unterstützt durch:
Kulturamt der Stadt Köln, Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, GAG

STK Kulturamt RGB

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In Kooperation mit

wehrtheater

raketenklub.logo

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In Planung: Böll in der Südstadt

Aktuell in Arbeit: Heinrich Böll kehrt in die Südstadt zurück

Nach Jahren im Krieg kehrt der junge Heinrich Böll in seine zerstörte Heimatstadt zurück. Über den Eindruck der zerstörten Südstadt erwächst aus dem Heimkehrer der junge Schriftsteller.

Aus einer Mixtur aus Literatur, Theater & Stadtgeschichte ensteht eine Hommage an einen großen Kölner Schriftsteller und sein oftmals zwiespältiges Verhältnis zu seiner Heimatstadt.

Musikalische Kompositionen und Illustrationen veranschaulichen die zeitenthobene Inszenierung.

Premiere: am 11. Juli 2018

Eine Idee von Andrea Bleikamp und Marco Hasenkopf

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Friedenspark, Südstadt, Köln 2018 – Foto: (c) Eva-Maria Marx

Weitere Aufführungen: 12. Juli, 13. Juli und am 14. Juli 2018

Weitere Aufführungen im September und

zur Theaternacht am 02. Oktober

 

Heine ist wieder in Müllem

Caput VIII – Heine in Müllem startet wieder

Ab dem 13. und 14. April beginnt die neue Saison mit Heine,
Dauer ca. 1,5 Std – Anfangszeiten hängen vom Sonnenstand ab!

Termine 2018
13. (ausgebucht) & 14. April,  19:30 Uhr
04. & 05. Mai, 20:30 Uhr
25. & 26. Mai, 20:45 Uhr
08. & 09. Juni, 20:45 Uhr

Treffpunkt: Wiener Platz an der 2020, Köln-Mülheim
Eintritt: 17 € / ermäßigt: 12 €

Voranmeldung möglich unter: wordswelcome@koeln.de

Mehr Infos: https://heineinmuellem.wordpress.com/

On-HEINE

Illustration: (c) Kerstin Unger

Werkschau!

Endlich ist es soweit: wir präsentieren

Werkschau aus der vierwöchigen Zusammenarbeit

im Interkulturellen Autorencamp

29.11.17, 20:00 Uhr, Alte Feuerwache Köln

30.11.17, 20:00 Uhr, Kulturbunker Köln-Mülheim

Lesung aus

Frequenzen

Die isolierte Katze bekommt keine E-Mails

katze

Gestaltungsprozesse

emm – Seit dem 1. November arbeiten die aus dem Iran stammende Lyrikerin Pegah Ahmadi, die Autorin und Regieassistentin Katalin Naszály, die freie literarische Forscherin Elina Mikkilä und der Drehbuch- und Thrillerautor Marco Hasenkopf an ihrem Projektziel: ein fiktiver Text in Romanumfang bis zum Ende der Projektphase Ende November.

Der Arbeitsmonat ist nun zur Hälfte um, die intensive Schreibphase hat begonnen. Die Autorinnen und der Autor konzentrieren sich auf ihre Geschichten, ihre Gestaltung und stecken doch regelmäßig die Köpfe zusammen, um miteinander zu ringen und sich zu vergewissern: dem eigenen Konzept und der Vernetzung mit den anderen.

Alle vier widmen sich dem Leitthema: Ghosts, das sowohl Verwandlung als auch Unfassbares als auch Illusionen oder Behauptungen bedeuten kann. Wir werden sehen. Verraten werden darf schon: eine Katze spielt mit. Ein Wal vielleicht. Und Zensur, staatliche, wie die eigene.

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(c) Kerstin Unger
gruppe
(c) Kerstin Unger
katze
(c) Kerstin Unger

Vier AutorInnen – ein Text

emm – Schreiben als Prozess – Schreibprozesse – Reflektionen über das leere Blatt, einsame Autoren – darüber ist viel geschrieben worden.

Was aber passiert, wenn vier AutorInnen, drei Frauen und ein Mann, sich gemeinsam auf einen Schreibprozess einlassen – mit offenem Ausgang?

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(c) Kerstin Unger

Seit dem 1. November arbeiten die aus dem Iran stammende Lyrikerin Pegah Ahmadi, die Autorin und Regieassistentin Katalin Naszály, die freie literarische Forscherin Elina Mikkilä und der Drehbuch- und Thrillerautor Marco Hasenkopf an ihrem Projektziel: ein fiktiver Text in Romanumfang bis zum Ende der Projektphase Ende November. Seit einer Woche wird nun heftig diskutiert, phantasiert und reflektiert, mal auf Deutsch, mal auf Englisch, mal auf Dinglisch. Die fertige Geschichte soll auf Deutsch veröffentlicht werden. Pegahs Ahmadis Anteil, den sie auf Farsi schreibt, wird Jutta Himmelreich für die ersten Ergebnislesungen am 29. (Alte Feuerwache) und am 30. November (Kulturbunker) übersetzen.

Katalin Naszály, gebürtige Ungarin und seit zehn Jahren in Deutschland, schreibt auf Deutsch, ebenso wie Elina Mikkilä, die zwar in Berlin lebt, aber aus Finnland stammt.

Marco Hasenkopf ist der einzige deutsche Muttersprachler in der Runde.

Den Entstehungsprozess begleitet Kerstin Unger visuell.

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(c) Kerstin Unger
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(c) Kerstin Unger